Deutsches Institut für Normung e. V.

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Digitale Agenda

Bild zur Digitalen Agenda

Normung und Standardisierung in Digitaler Agenda
Über 60 fachkundige Teilnehmer aus Industrie, Ministerien und Behörden sowie den Normungsorganisationen fanden sich am 30. Oktober 2014 in den Berliner Räumen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) ein, um die Chancen und Herausforderungen der IKT-Normung in ihrer zunehmenden Bedeutung für die deutsche Wirtschaft und Gesellschaft zu erörtern.

Die Veranstalter DIN und DKE, gemeinsam mit dem BMWi, konnten zahlreiche ausgewiesene Experten, ebenfalls aus den o.g. Kreisen, als Referenten gewinnen, so dass die Vortragenden in einen lebhaft geführten Dialog mit dem Auditorium treten konnten.

Als Ergebnis des Workshops wurden 8 Empfehlungen formuliert:

1.    Es sind Mindestanforderungen in gesellschaftlichem Schutzinteresse (Gebrauchstauglichkeit, Sicherheit im Sinne von Safety, Privacy und Security) auch weiterhin durch staatliche Regelsetzung festzulegen.

2.    Eine regulative Fragmentierung des Marktes durch nationale technische Rechtsvorschriften ist zu verhindern. 

3.    Normative und erst recht gesetzlich regulierte Anforderungen an Produkte müssen sich auf die vernünftigerweise verlangbaren Kriterien beschränken, während insbesondere Performanz und Merkmalsreichtum eines Produktes dem Wettbewerb überlassen bleiben müssen.

4.    Eine nationale Roadmap, zunächst in Deutschland erarbeitet und in einem weiteren Schritt internationalisiert, ist das richtige Instrument zur Setzung des Handlungsrahmens für ein konvergentes Vorgehen.

5.    Anstelle neue Abstimmungszirkel zu etablieren, sind bewährte nationale Plattformen wie DIN FOCUS.ICT, KITS und DKE AK Security zu nutzen.

6.    Konformitätsbewertung und Zertifizierung erzeugen Aufwand und kosten Geld. Daher sind entsprechende Konzepte mit Augenmaß auf Marktgerechtigkeit zu entwickeln. Auch hierfür bieten der europäische Ansatz Blue Guide und New Approach den geeigneten Rahmen.

7.    Digitale Souveränität kann in der indigenen Verfügbarkeit kritischer Technologien bestehen, Standardisierung jedoch ist international anzulegen und global zu harmonisieren.

8.    Branchenführer auch außerhalb der IKT Industrie müssen  an der Spitze der anwendungsbezogenen IKT Standardisierung mitwirken, um ihren Wettbewerbsvorsprung zu auszubauen.

 

Mehr zu den Empfehlungen sowie die Beiträge der Vortragenden stehen Ihnen im Downloadbereich zur Verfügung.

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Ansprechpartner

Volker Jacumeit
Am DIN-Platz
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